Gesundheitsthemen
Demenz-Serie
«Alzheimer hautnah» Teil 2: Geniessen, was noch möglich ist
Im halben Jahr nach den ersten Aufnahmen erlebte die Alzheimer-kranke Annette Baumann eine eher stabile Phase. Ihr Ehemann stellt aber dennoch fest, dass sie unselbständiger geworden ist. Ihre sprachlichen Fähigkeiten sind weiter zurück gegangen. Nach wie vor ist sie aber körperlich sehr gesund. Das erlaubt dem Ehepaar, viel zu unternehmen, wie gemeinsam Rad zu fahren oder segeln zu gehen.
- 20.02.12: «Alzheimer hautnah» Teil 3: Reagieren, wenn das Zusammenleben schwierig wird
- 20.02.12: «Angehörige tun sich mit Pflegeheimen oft sehr schwer»
- 06.02.12: «Alzheimer hautnah» Teil 1: Wie umgehen mit dem fortschreitenden Leiden?
- Merkblatt: 10 Tipps für die Kommunikation mit Demenzkranken
- 14.09.09: Kommunikation mit Demenzkranken
- 19.05.08: Diagnose Demenz – Rechtzeitige Planung erleichtert den Alltag
- Schweizerische Alzheimervereinigung (Beratungstelefon 024 426 06 06)
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Karl Baumann fördert ganz bewusst solche körperlichen Aktivitäten. Seine Frau soll möglichst lange fit bleiben. Erhalten geblieben sind ihr im Moment auch noch gewohnte Bewegungsabläufe. So kennt sie nach wie vor viele Handgriffe auf dem Boot, hat beim Darts-Spiel einen sicheren Wurf und kann sogar noch Punkte ausrechnen.
Sie befindet sich nach wie vor im mittleren Stadium der Alzheimer-Krankheit. Betroffene sind in dieser Zeit bereits weitgehend abhängig und im Alltag allein völlig hilflos. Sie suchen aber gleichzeitig immerzu Aktivitäten und Anregungen, sind unruhig und haben einen starken Bewegungsdrang.
Für betreuende Angehörige ist dieses Stadium oft sehr herausfordernd und belastend. Karl Baumann fühlt sich im Moment noch stark genug, um seine Frau weitgehend zuhause zu betreuen. Seine Haltung ist: Nicht zu sehr an die Zukunft denken, sondern mit seiner Frau das geniessen, was im Moment noch möglich ist.
3. und letzter Teil der Serie im «Puls» vom 20. Februar











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